Sachsens erstes „InnoTeam“ feiert einjähriges Bestehen

Staatsminister Dulig eröffnet Netzwerktreffen

Mit einer Netzwerkveranstaltung in Chemnitz feiert Sachsens erstes „InnoTeam“ heute seinen ersten Geburtstag. Unter dem Titel „HZwo:CONNECT“ vereint das Treffen über 160 Unternehmer und Wissenschaftler rund um das Thema mobile Brennstoffzelle. Neben dem gemeinsamen Austausch steht die Weiterentwicklung des Netzwerks hin zu einem Brennstoffzellencluster im Vordergrund.

Wirtschaftsminister Martin Dulig betonte zur Eröffnung des Netzwerktreffens die Bedeutung der Brennstoffzellentechnologie: „Das aus Mitteln unserer ESF-Technologieförderung unterstützte ,InnoTeamʽ ,HZwo: BIPʽ zeigt, welche Innovationskraft in unseren sächsischen Hochschulen und Unternehmen steckt. Gerade die Brennstoffzelle kann eine Schlüsseltechnologie für die Mobilität von morgen sein. So können wir hochqualifizierten Menschen hier im Autoland Sachsen auch in Zukunft reizvolle Arbeitsplätze bieten.“

Mit der Entwicklung einer innovativen und großserientauglichen Bipolarplatte, dem mechanischen Hauptbestandteil von Brennstoffzellenstacks, will das erste „InnoTeam“ in Sachsen, bestehend aus TU Chemnitz, dem Steinbeis Innovationszentrum und fünf sächsischen Unternehmen, dazu beitragen, Brennstoffzellen kostengünstiger zu produzieren. Dies soll zu einer breiteren Anwendbarkeit führen und einen aktiven Beitrag zur nachhaltigen Mobilität leisten.

Ebenso werden im Rahmen des dreijährigen Vorhabens funktionalisierte und kostengünstige Blechhalbzeuge hinsichtlich ihrer beschädigungsfreien Umform- und Fügbarkeit untersucht. Die eingesetzten Halbzeuge und Anlagen sowie der entstehende Prototyp sichern den beteiligten sächsischen Unternehmen frühzeitig den Zugang zu künftigen Absatzmärkten und einen entscheidenden Technologievorsprung.

Hintergrund:
Die Zusammenarbeit von Unternehmen, Hochschulen sowie außeruniversitären Forschungseinrichtungen im Rahmen der „InnoTeams“ soll neue Produkte oder technologische Verfahren mit Chancen für eine wirtschaftliche Verwertung hervorbringen. Kooperationsunerfahrene Unternehmen werden so an Partner aus der Wissenschaft herangeführt. Bereits kooperationserfahrenen Unternehmen wird eine Intensivierung der Zusammenarbeit ermöglicht. Zugleich steht der Austausch von Erfahrungen und Kenntnissen zwischen dem beteiligten Personal aus Wissenschaft und Wirtschaft im Mittelpunkt. Die „InnoTeam“-Mitglieder entwickeln dabei ein gegenseitiges Verständnis für die spezifischen Zusammenhänge der jeweils anderen Seite und erlernen neue Arbeitstechniken und Methoden.
Die sächsischen Technologieförderprogramme finanzieren sich aus Mitteln des Freistaates Sachsen und der Europäischen Union. Die Förderung erfolgt über die Sächsische Aufbaubank - Förderbank (SAB). Sie nimmt jederzeit Anträge entgegen.

Unter folgendem Link finden Sie den kompletten Bericht: www.medienservice.sachsen.de

WätaS Gastgeber für Informationskampagne „Breitband@Mittelstand“
des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur in Zusammenarbeit mit dem Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

BreitbandMittelstand
DStS S. Brangs (Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr), U. Vetter (atene KOM), T. Enders (WätaS), H.-P. Haustein (Bürgermeister Olbernhau) und V. Schubert (stellv. Geschäftsführer WätaS) bei der Bedarfsanalyse für den Breitbandnetzausbau

Unsere Informationskampagne „Breitband@Mittelstand“ hat in den vergangenen Monaten bereits 15.000 Kilometer durch Deutschland absolviert. Den vergangenen Mttwoch verbrachten wir im Erzgebirge: Olbernhau, Seiffen, Wolkenstein, Marienberg.
Der Hintergrund für unsere Tour durch das Erzgebirge: Stefan Brangs, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, hatte Anfang Mai begonnen, rund 20 Förderbescheide für den Breitbandausbau über mehr als 20 Millionen Euro an Kommunen zu übergeben. Diese hatten sich erfolgreich beim 3. Call des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) beworben und so rund 51 Millionen Euro Bundesmittel für Netzausbauprojekte erhalten. Der Freistaat Sachsen trägt die Kofinanzierung für diese Vorhaben.

Unser Tag mit Stefan Brangs begann in Olbernhau bei der WätaS Wärmetauscher Sachsen GmbH. Das Unternehmen ist Spezialist für Energieeffizienz/-effektivität, Edelstahlwärmetauscher und Wärmerückgewinnung und produziert mit derzeit 130 Mitarbeitern ausschließlich im Erzgebirge. Reges Interesse dann bei der Breitbandbedarfsanalyse, die Ulla Vetter (Breitbandbüro) mit den Unternehmensvertretern durchführte. Das Ergebnis im Fall bei Wätas ist ein weiteres Argument für eine zügige Realisierung der Megabit-Versorgung.
Wir durften von den aktuellen Plänen des Unternehmens beim Thema Digitalisierung, insbesondere durch Roboter, erfahren. Bürgermeister Heinz-Peter Haustein nahm anschließend den Förderbescheid persönlich aus den Händen von Brangs in Empfang.

Autor: breitbandbuero.de

Hannover Messe 2017

Auch in diesem Jahr hat unser Unternehmen wieder erfolgreich an der Hannover Messe (24.-28.04.2017) teilgenommen.

Erstmals wurde in diesem Jahr unser Messeauftritt von einem Filmteam begleitet und wir freuen uns, Ihnen mit dem so entstandenen Film unsere Produkte und Neuentwicklungen auch einmal „live“ vorstellen zu können.

 

Bericht von "Eagle meets tiger – ein Projekt des Deutsch-Indischen Klassenzimmers der Partnerschulen Bal Bharati Public School Rohini, Neu Delhi und des Gymnasiums Marienberg"

Besuch bei Wätas

Am 22.03.2017 sind wir als Projektgruppe (nur deutsche Schüler)

nach Olbernhau zu WÄTAS gefahren wo uns Herr Kunze das Konzept der Wärmetauscher (eigentlich Wärmeüberträger) näher erklärt hat.

Sie funktionieren folgendermaßen:

Das Prinzip des Wärmetauschers ist dabei simpel. Er macht sich ein einfaches physikalisches Naturgesetz aus der Entropie zu Nutze. Im Wesentlichen geht es darum, dass die Natur immer auf einen Ausgleich – in diesem Fall der Wärme bestrebt ist.
Das Besondere am Wärmetauscher ist, dass hier ein Wärme-Austausch-Prozess stattfindet, und zwei Medien voneinander räumlich getrennt sind. Eine Vermischung findet somit nicht statt, jedes Medium bleibt in seinem Kreislauf.

Die beiden Medien werden im Wärmetauscher durch voneinander getrennte Metallkammern oder Metallrohre gepumpt. Weil Metall eine hohe Wärme-Leitfähigkeit hat, kann ein Wärmeaustausch der beiden Medien durch die Trennwände hindurch stattfinden. Für eine bestmögliche Effizienz wird der Wärmetauscher für den jeweiligen Einsatzzweck individuell berechnet.

Für detailliertes siehe den Beitrag Wärmepumpen von Jonas Clausnitzer

 

Den gesamten Bericht und einige Bilder dazu finden Sie unter folgendem Link:
http://www.eaglemeetstiger.de/?p=704

Newsletter des Regionalmanagements Erzgebirge vom 02.02.2017 berichtet über FuE Projekt der WätaS

Entwicklungsprojekt: InnoTeam will Brennstoffzellen zum Durchbruch verhelfen

Die Auerhammer Metallwerk GmbH aus Aue, die TU Chemnitz, die WätaS Wärmetauscher Sachsen GmbH aus Olbernhau, Institute wie das Steinbeis Innovationszentrum Fügetechnik sowie drei weitere Industriepartner haben sich zu Sachsens erstem „InnoTeam“ zusammengetan.

Gemeinsam wird dieses Team für die nächsten drei Jahre am Projekt „HZwo:BIP - Bipolarplatten aus Sachsen“ arbeiten. Ziel ist es, die Basis für kostengünstige Brennstoffzellen zu schaffen.

Unter folgendem Link finden Sie den kompletten Bericht: http://www.wirtschaft-im-erzgebirge.de

IHK Beitrag: Neues Leben in alten Mauern
Serie über erfolgreiche Revitalisierung von Industriebrachen im Regierungsbezirk Chemnitz

Dort, wo in Olbernhau vor 100 Jahren kunstvolle Möbel hergestellt wurden, geht es heute um die effiziente Nutzung von Energie: Denn in die ehemalige Weinhold-Fabrik ist neues Leben eingezogen. Hier fertigt die WätaS Wärmetauscher Sachsen GmbH mit rund 100 Beschäftigten ihre innovativen Wärmetauscher. „Wärmetauscher oder Wärmeübertrager machen es möglich, dass Energie, die sonst zum Beispiel als Abwärme verloren ginge, zurück gewonnen und wieder verwendet werden kann. Damit werden Kosten gespart und die Umwelt geschont“, erklärt WätaS- Inhaber und Geschäftsführer Torsten Enders.

Aktuell beschäftigt die Firmengruppe als Spezialist für Wärmerückgewinnung und Energieeffizienz an drei Standorten im Erzgebirge mehr als 125 Mitarbeiter. Die Einsatzgebiete der Produkte sind vielfältig. Sie reichen vom Heizen und Kühlen von Werkhallen, Büros oder Einkaufszentren bis hin zu Klimageräten und Lüftungsanlagen, Entfeuchten von Kellern und Prozessen oder zur Wärmegewinnung aus Wärmepumpen-Prozessen.

„Wir haben unser Know-How auch bei der Sanierung der Möbelfabrik eingesetzt, die seit 2010 unser Firmensitz ist. Das passt bestens zur Geschichte.“ Das Gebäude wurde im Jahr 1910 als eines der ersten in Sachsen in Stahlbetonbauweise errichtet. Bevor Enders es 2007 kaufte, stand es jahrelang leer. „Leider musste ich zwei Geschosse abschneiden. Die Tragfähigkeit war nicht mehr gegeben“, bedauert er. „Damit ging auch der Denkmalschutz verloren.“ Die Unternehmerfamilie Enders hat ein weiteres Objekt privat saniert — ein 100 Jahre altes Haus im Marienberger Sanierungsviertel Historische Altstadt“. Als sie es kaufte, war es in einem schlechten Zustand. Bei der Sanierung wurden mehrere WätaS-Neuentwicklungen eingesetzt. So gewinnt ein Wärmetauscher Energie zum Heizen aus der feuchten Kellerluft. Damit trocknen die feuchten Kellerwände. Genutzt wird auch die Wärme des sogenannten Grauwassers. Dieses im Haushalt entstehende Abwasser fließt üblicherweise in den Abwasserkanal. Ergänzt werden diese Lösungen durch Solarthermie auf dem Dach, die mit einem Wärmeübertrager gekoppelt auch bei kälteren Temperaturen Energie gewinnt, sowie Erdwärme per Erdkollektoren. Außerdem kommen gasbetriebene Wärmepumpen zum Einsatz. Sie brauchen nur 25 Prozent der Betriebskosten im Vergleich zu Strom. Von dem Gesamtpaket profitieren die Mieter durch sehr niedrige Nebenkosten. Für diese Sanierung erhielt Enders im Frühjahr 2016 in Berlin den TGA Award für intelligente Wärmeerzeugung und Nutzung von Abwärmepotenzial in einem denkmalgeschützen Mehrfamilienhaus. In dem Energieausweis des Gebäudes steht ein A+ für den Energiebedarf. „Wir haben etwas geschafft, was Fachleute nicht für möglich hielten“, sagt Enders, „Wir haben gezeigt, dass Denkmalschutz und energetische Sanierung zusammen passen.“

(Autorin: Brigitte Pfüller)

Quelle: Beitrag IHK-Ausgabe 08-2016.pdf

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